Schadstoffe in Hundefutter und Tierspielzeug: so schützen Sie sich und Ihre Tiere

Juni 28, 2013 von  
Kategorisiert unter Allgemeines, Hundefutter News

Im April 2013 versetzte eine Nachricht Katzen- und Hundehalter in Unruhe:  ein Zusatzstoff für Katzen- und Hundefutter wies erhöhte Dioxin-Werte auf. Das belastete Futtermittel wurde in Belgien von Kontrolleuren entdeckt. Der in die Kritik geratene Hersteller belieferte auch zwei Futtermittel-Hersteller in Nordrein-Westfalen. Der belastete Zusatzstoff stammte von einem chinesischen Zulieferer und facht die Diskussion um Schadstoffe in Futtermittel, sowie Spielzeugen für Haustiere neu an.

Dioxin in Hunde- und Katzenfutter

Haustierhalter wollen ihren Tieren in der Regel nur das Beste bieten. Das gilt vor allem für das Futter. Kein Wunder, dass das in Futtermittel nachgewiesenes Dioxin, das belgische Kontrolleure bei einem Hersteller im April 2013 festgestellt haben, schnell für Bedenken bei den Verbrauchern sorgte. Es handelte sich bei dem belasteten Stoff um Tocopherol, das als Antioxidationsmittel oder Konservierungsstoff, in Futtermittel eingesetzt wird. Die Rohware, mit der auch deutsche Betriebe beliefert wurden, stammt, laut dem Hersteller, von einem Zulieferer aus China. Zwar soll, aufgrund der eher geringen Menge und da die Höchstmenge im Tierfutter nicht überschritten wurde, die Gesundheit der Tiere nicht gefährdet sein, jedoch hinterlässt die Feststellung von Dioxin aus China im Tierfutter doch einen schlechten Nachgeschmack.

Schadstoffe in Spielzeug und Co.

Nicht nur bei Futtermittel ist es ratsam genau die Augen offen zu halten und zu verfolgen, wo die Zusatzstoffe eigentlich herkommen, auch bei Tierspielzeug und anderen Sachen, die speziell für unsere Haustiere hergestellt werden, ist Vorsicht geboten. Ein Test des Schweizer Nachrichtenmagazins Kassensturz ergab zum Beispiel, dass von den 12, vom Prüfinstitut Tüv Rheinland LGA getesteten, Spielzeugen für Hunde und Katzen rund 5 zu viel PAK und große Menge an Phthalaten enthielten. Besonders das enthaltene n PAK ist besorgniserregend, da einige der Stoffe krebserregend sein sollen und Materialien, die mit dem Mund in Berührung kommen kein PAK enthalte dürfen. Für Kinder- und Babyspielzeuge gilt darüber hinaus auch ein Grenzwert von 0,1 Prozent laut EU-Richtlinien bei den Phthalaten. Zwei der getesteten Spielzeuge wiesen jedoch 21, sowie 31 Prozent an Phthalaten auf. Auch Ökotest hat zum Beispiel vor einigen Jahren Tierspielzeug  getestet und rund die Hälfte der getesteten 17 Spielzeuge schnitt in Bezug auf die enthaltenen Schadstoffe, wie Bisphenol A oder Nonylphenol, mit mangelhaft oder ungenügend ab.

Schadstoffe vermeiden

Um sich sicher zu sein, dass die eigenen Haustiere so wenig Schadstoffen, wie möglich ausgesetzt werden, sollten Sie immer genau die Zutatenliste der Futtermittel und deren Herkunft kontrollieren. Trotzdem müssen Sie letztendlich dem Hersteller vertrauen, denn internationale Zulieferer von Zusatzstoffen werden selten genauer genannt. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten zum Beispiel unter biologischen Richtlinien produzierte Futtermittel. Bei Spielzeug, Hundebett, Leinen und Co. können Sie auf Produkte aus Naturstoffen, wie Naturkautschuk, ausweichen. Auch lohnt es sich auf den Herstellungsort zu achten. So finden Sie zum Beispiel bei Smoothy.de Hundebetten, die speziell in Deutschland unter strengen Auflagen angefertigt werden.  Darüber hinaus können Sie auch mal in der Abteilung für Baby-Spielzeug gucken, ob es nicht auch passende Quietschetiere oder Deckchen  für den Hund geben könnte, denn für Baby- oder Kinderspielzeug gelten strengere Richtlinien bei den Schadstoff-Werten.

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