Wildsterne Hundefutter

Gesunde Futterergänzung durch Kräuter


Kräuter gehören zu einer natürlichen Ernährung von Hunden einfach dazu. Auf den täglichen Spaziergängen treffen die Tiere an jeder Ecke auf die verschiedensten Kräuter, für die sie großes Interesse zeigen. Auch die Hundebesitzer sollten sich für die wild wachsenden Kräuter interessieren und sich überlegen, ob sie diese nicht zur täglichen Futterergänzung verwenden könnten.

Kräuter als Futterbeilage

Alle wild lebenden Tiere fressen auch Kräuter und wissen instinktiv, dass bestimmte Pflanzen ihnen gut tun und bei gesundheitlichen Problemen helfen. Auch für Hunde sind Kräuter daher eine gute und natürliche Nahrungsergänzung, die man dem Futter beimischen kann.
Empfehlenswerte Kräuter zur täglichen Fütterung des Hundes sind unter anderem: Brenn-Nesseln, Löwenzahn, Petersilie, Dill, Borretsch, die Blätter von Gänseblümchen, Brunnenkresse, Malven, Schafgarbe, Spitzwegerich, Hagebutten, Brombeerblätter, Giersch, Alfalfa, Vogelmiere, so wie Klee und Gräser.
Am besten verwendet man jeweils nur die Kräuter der Saison und sorgt für möglichst viel Abwechslung im Hundenapf. Auch sollte man darauf achten, nur kleine Mengen Kräuter unter das Hundefutter zu mischen. Ansonsten kann man mit Kräutern als Futterbeilage nicht viel falsch machen.
Nur bei ausgesprochenen Heilkräutern sollte man etwas vorsichtig sein und darauf verzichten, sie ohne den Rat eines erfahrenen Phytotherapeuten anzuwenden.
Viele Wildkräuter sind außer zur Futterergänzung auch gut zur Herstellung von Salben geeignet. Besonders beliebt sind Heilkräuter wie Johanniskraut, Rosskastanie, Beinwell, Wegerich und Vogelmiere.

Tipps zum Kräutersammeln

Beim Sammeln von Kräutern gilt die Regel, dass man die Kräuter dann pflücken sollte, wenn der Teil der Pflanze, den man verwenden möchte, besonders stark entwickelt ist. Das heißt, dass man Blüten bei Sonnenschein pflücken muss, wenn sie besonders schön aufgegangen sind. Will man dagegen die Blätter einer Pflanze verwenden, muss man sie pflücken, solange die ganze Kraft der Pflanze noch in den Blättern steckt- also bevor die Blüten austreiben. Ausnahmen gelten nur für die Kräuter, von denen man alle Teile verwenden will, die oberhalb der Erde wachsen.
Geht es einem um die Wurzeln der Kräuter, kommen als geeignete Zeitpunkte zum Sammeln der Spätherbst, der frühe Winter oder der Frühling in Frage. Am besten wartet man mit dem Sammeln so lange, bis es ein oder zwei Frostnächte gegeben hat, denn dann sind die oberirdischen Pflanzenteile abgestorben und die ganze Kraft befindet sich in den Wurzeln. Die gesammelten Kräuter kann man dann zum Teil trocknen, damit man auch im Winter immer einen Vorrat hat. Natürlich sind hochwertige Kräutermischungen aber auch käuflich erhältlich, so dass der Hund zu keiner Zeit des Jahres auf diese gesunde Nahrungsbeilage zu verzichten braucht.

Wer sich für das Thema Kräuter, Heilkräuter und deren vielfältige Verwendungsmöglichkeiten als Nahrungsbeilage oder zu therapeutischen Zwecken besonders interessiert, hat die Möglichkeit, spezielle Kräuterseminare zu besuchen, in denen all diese Dinge ausführlich behandelt werden.