Das richtige Hundefutter
Um den Hund richtig zu ernähren, ist es wichtig, ihm das richtige Futter zu geben. Deswegen sollte der Hundehalter sich an den Angaben orientieren, die auf der Verpackung genau über die Zusammensetzung eines Hundefutters informieren. Der Maßstab, anhand dessen sich die verschiedenen Futter vergleichen lassen, ist der jeweilige Energiewert.
Nassfutter
In Nassfutter sind tierische und pflanzlichen Proteine, Spurenelemente und Ballaststoffe durch Getreide wie Reis und Mais verarbeitet. Es enthält außerdem Hefen, pflanzliche Öle und andere Fette sowie Zucker. Manche Hunde lieben Feuchtfutter, weil es nach Fleisch riecht und schmeckt. Dies liegt am hohen Anteil von Fleisch und Fleischnebenprodukten. Dadurch ist das Nassfutter hoch eiweißhaltig mit vielen Mineralien wie Natrium, Eisen oder Phosphor, die im Fleisch enthalten sind. Damit der Stoffwechsel des Hundes nicht überlastet wird, sollte Hundefutter indes nicht mehr als neun Prozent Eiweiss enthalten. Bei größeren Rassen wie Doggen oder auch Labradoren, die aufgrund ihres kurzen Darmtrakts zu Koliken oder Magendrehung neigen, ist Vorsicht geboten. Frisst der Hund sehr schnell oder bilden sich beim Kotablass viele Gase, sollte der Hundehalter es mit Trockenfutter versuchen.
Trockenfutter in vielen Varianten
Trockenfutter gibl es als Getreide-Gemüse-Flockenmischung, der frisches Fleisch wie Pansen untergemischt werden kann. Als Mischung aus Fleischkroketten und Getreideflocken, die mit Wasser vermengt werden. Oder als kleine Kroketten, in denen tierische und pflanzliche Produkte verbacken sind. Grundsätzlich enthalten Trockenfutter weniger Proteine als Nassfutter. Über Fleisch- und Geflügelprodukte, aber auch Fischmehl, wird die Eiweissversorgung sichergestellt. Der Getreideanteil setzt sich überwiegend aus Hafer, Weizen, Reis und Mais zusammen, die durch die Wärmebehandlung leicht verdaulich werden. Essentielle Fettsäuren werden in Form von tierischen Fetten und pflanzlichen Ölen zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus sind dem Futter u.a. Spurenelemente, Mineralien und zahlreiche Vitamine zugesetzt, die für den Stoffwechsel des Hundes wichtig sind. Da Vitamine Alterungsprozessen unterworfen sind, sollte Trockenfutter nicht über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus verfüttert werden.
Auf den Energiewert kommt es an
Nassfutter hat einen hohen Wasseranteil bis zu 87 Prozent. Bei Trockenfutter sind es zwischen fünf und elf Prozent. Deshalb braucht der Hund immer frisches Wasser neben dem Trockenfutternapf. Entscheidend ist der Wasseranteil, um den Energiegehalt eines Futters beurteilen zu können. Ein Gramm Trockenfutter stellt dem Hund umsetzbare Energie in Höhe von bis zu 7,1 kcal (Kilokalorien) zur Verfügung. Bei Nassfutter sind es zwischen 0,7 bis 1,4 kcal pro Gramm. Die Energieumsetzung ist beim Trockenfutter also um den Faktor 5,1 effizienter. Anders ausgedrückt: Der Hund muss fünf Mal mehr Nassfutter zu sich nehmen. Unter dem Strich ist Nassfutter damit die teurere Wahl.


