Hundefutter für alternde Hunde


Die Frage, ab wann ein Hund alt ist, ist schwer zu beantworten. Doggen haben mit sieben Jahren schon ein gutes alter erreicht, währen ein Dackel mit diesem Alter noch viele Jahre vor sich haben kann. Generell zählt, dass kleinere Hunderassen länger leben als große. Natürlich gibt es auch Ausnahmen.

Ernährungsregeln für alterne Hunde

In der jährlich durchzuführenden Routineuntersuchung wird festgestellt, ob der alte Hund noch gesund ist, da einige, durch das Alter bedingte, Erkrankungen besondere Diäten erforderlich machen. Das Hundefutter muss leicht zu verdauen sein, da die Nährstoffe im hohen Alter bei Hunden nicht mehr ausreichend gut aufgenommen werden. Futter, das bei jungen Hunden ideal ist, kann für ältere Tiere nicht genug Nährstoffe bieten. Wie auch bei den Menschen zu beobachten ist, nimmt mit der Zeit die Muskelmasse stark ab und die Fettmasse zu. Daraus ergibt sich ein verringerter Energiebedarf, der unbedingt berücksichtigt werden muss. Oftmals wird behauptet, dass Hunde im Alter einen erhöhten Eiweißbedarf haben. Dem ist nicht so, es sei denn, die Niere arbeitet nicht mehr ausreichend gut.
All diese Bedürfnisse werden von dem Fertigfutter für alte Hunde (auch Seniorenfutter genannt) berücksichtigt. Wenn das Futter selbst zubereitet wird, muss auf eine ausgewogene Futterwahl geachtet werden. Die tägliche Energiemenge sollte schrittweise durch Austausch von fettem und magerem Fleisch erfolgen.

Eingeschränkte Nierentätigkeit

Durch das hohe Alter erhöht sich die Gefahr, dass sich der Hund eine Nierenkrankheit zuzieht. Diese Niereninsuffizienzen sind besonders in der subklinischen Phase nicht für den Hundehalter erkennbar. Jedoch können sie durch eine regelmäßige Harnuntersuchung festgestellt werden. Der Tierarzt kann weitere Informationen über solche Vorsorgeuntersuchungen geben. Das Erkennen dieser Krankheit ist auch für die Fütterung wichtig. Der Eiweißgehalt, Phosphat und Natriumchlorid müssen im geringeren Maße beigemischt werden. Außerdem muss das nun gegebene Eiweiß besonders hochwertig sein.
Mit einer erfolgreichen Diät kann eine Verschlechterung des Nierenzustandes verhindert, oder zumindest verzögert werden.

Auch im Alter: Langweiler oder Laufhund?

Leistungshunde, die länger als drei Stunden am Tag körperlich stark aktiv sind, haben einen erhöhten Energiebedarf. Hierzu zählen vor allem Schlittenhunde, Kennhunde und Jagdhunde. Ebendso können Tiere dazugezählt werden, die täglich mit ihrem Besitzer joggen oder am Fahrrad laufen. Die zusätzlich benötigte Energie muss mit Kohlenhydraten und Fett zur Verfügung gestellt werden. Das Hundefutter muss dazu selbst angemischt werden oder speziell vom Tierarzt oder im Fachhandel gekauft bzw. bestellt werden werden.