Träge Hunde
Wie alt ein Hund wird, kann niemand genau sagen. Das Durchschnittsalter beträgt etwas 12 bis 14 Jahre. Eine Bulldogge lebt circa neun Jahre, ein Lhasa Apso, den man auch als „Löwenhund“ kennt, kann bis zu zwanzig Jahre alt werden.
Ernährungsregeln
Wenn ein Hund älter wird, machen sich Verschleißerscheinungen bemerkbar. Dem Hund fällt es zunehmend schwerer aufzustehen und sich zu bewegen. Er verbrennt weniger Energie und setzt Fett an. Weil die Nährstoffe vom Körper nicht so aufgenommen werden wie bei einem jungen Hund, ist eine hochwertige Ernährung umso wichtiger.
In der Fertignahrung für Hunde sind alle notwendigen Nährstoffe enthalten. Die Basis der Dosen- und Trockenfutternahrung sind wissenschaftliche Erkenntnisse, wie ein Hund ernährt werden muß. Strenge Kontrollen sorgen dafür, dass die Auflagen für gesundes Hundefutter erfüllt werden.
Eingeschränkte Nierentätigkeit
Da ältere Hunde zu Erkrankungen der Nieren neigen, dürfen Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt nicht versäumt werden. Ob ein Hund nierenkrank ist, erkennt man an seinem dunklen, trüb aussehenden Urin, Harnverhalten, viel Durst und steifen Bewegungen. Der Tierarzt stellt durch eine Urinuntersuchung fest, ob die Funktion der Niere durch Bakterien, Griesablagerungen oder Steine gestört ist.
Ein nierenempfindlicher Hund braucht eine spezielle salzarme und Eiweiß reduzierte Nahrung. Das Eiweiß, das zugefüttert wird, muss hochwertig sein und zehn lebensnotwendigen Aminosäuren enthalten: Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.
Couchpotato oder Rennmaschine
Ob ein Hund träge und faul ist, hängt nicht zuletzt von der richtigen Ernährung ab. Ist im Futter zuwenig tierisches und pflanzliches Eiweiß enthalten, fehlt dem Hund die Energie, sich zu bewegen.
Eiweiß allein macht einen Hund nicht leistungsfähig, es kommt auf die Zusammensetzung der Nahrung an. Zwei Drittel der Nahrung sollte aus Eiweiß bestehen, ein Drittel aus Kohlenhydraten.
Ein gesunder Hund braucht 5% bis 10% Fett in seinem Futter. Auch Vitamine und Mineralstoffe dürfen nicht fehlen. Manche Hunde essen gern Bananen. Mineralstoffe wie Kalk und Phosphorsalze sind gesund für die Knochen des Hundes. Spurenelemente sind in guter Nahrung enthalten.
Mehr Leistung mehr Energie
Wie bei den Menschen gibt es auch bei Hunden Tiere, die viel Energie verbrauchen, andere wiederum sind eher schlechte Futterverwerter. Hunde, die mit viel Ausdauer laufen, wie zum Beispiel Jagdhunde oder Schlittenhunde, verbrennen mehr Kalorien als Haushunde, die sich überwiegend in der Wohnung aufhalten und wenig Auslauf haben.
Futtermittel für bestimmte Rassen und Größen
Es gibt keine Hinweise dafür, dass bestimmte Rassen ein spezielles Futter brauchen. Entscheidend ist, was der Hund vertragen kann. Mit Fertigfutter kann man nichts falsch machen. Manche Hunde mögen gern Feuchtfutter, andere lieben Trockenfutter. Als Hundehalter muss man beim Füttern die Kalorien zählen – auch die der „Leckerlis“ zwischendurch – und den Hund regelmäßig wiegen, um zu vermeiden, dass er übergewichtig und krank wird.



