Hundefutter für Welpen


Die Entwicklung von Hunden gliedert sich in verschiedene Etappen, wobei jede einzelne unterschiedliche Anforderungen an das Hundefutter stellt. Welpen und Junghunde haben ein anderes Nährstoffbedürfnis als ausgewachsene Hunde. Für ihre Entwicklung ist es sehr wichtig, gezielt bei der Auswahl des entsprechenden Futters darauf einzugehen. Unmittelbar nach der Geburt beginnen die Welpen, sich von der Muttermilch zu ernähren. Etwa drei bis vier Wochen lang reicht diese völlig aus, um den gesamten Nährstoffbedarf der kleinen Hunde abzudecken. Danach wird es notwendig, spezielles Welpenfutter zuzufüttern. Dafür sind Feuchtfutter besonders geeignet. Es ist aber auch möglich, Trockenfutter aufzuweichen und zu einem Brei zu verrühren. Werden die Nährstoffbedürfnisse der Welpen genau beachtet, kann auch ein selbst zubereitetes Hundefutter verwendet werden. Ein hoher Proteingehalt, eine sehr gute Verdaulichkeit, viel Energie und viele Nährstoffe sollten das selbst zubereitete Hundefutter ausmachen. Junge Hunde durchlaufen eine enorme Wachstumsphase, besonders in den ersten sechs Monaten ihres Lebens. Aus dem Grunde benötigen sie in dieser Zeit doppelt so viel Energie wie ausgewachsene Hunde. Welpen brauchen nur ein halbes Jahr, um ganze 40% ihres Endgewichtes zu erreichen. Dementsprechend sollte das Hundefutter ausgewählt oder selbst zubereitet werden.

Hundefutter & Futterrationen

Der Magen eines Welpen kann keine großen Portionen aufnehmen, da sein Fassungsvermögen noch sehr gering ist. Deshalb sollte das Hundefutter möglichst in mehrere Rationen über den Tag verteilt werden. Bis zum vierten Lebensmonat wird empfohlen, viermal täglich zu füttern. Bis zum sechsten Lebensmonat sollte die Fütterung dreimal täglich erfolgen. Danach reichen zwei Futterrationen am Tag aus.

Kalziumbedarf von Welpen & Junghunden

Ein wichtiger Aspekt zur gesunden Ernährung der Welpen ist die Berücksichtigung des unterschiedlichen Kalzium- und Energiebedarfs der verschieden großen Hunderassen. Darauf muss unbedingt bei der Auswahl des Hundefutters eingegangen werden. Große und Riesenrassen brauchen wesentlich weniger Energie und Kalzium als alle anderen Hunderassen. Um das richtige kommerzielle Hundefutter für die eigenen Welpen zu finden, sollte Rat im Fachgeschäft gesucht werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Hersteller direkt zu kontaktieren. Grundsätzlich jedoch gilt, dass eine zusätzliche Anreicherung des Welpenfutters mit Kalzium nicht erfolgen sollte. Einzige Ausnahme hierfür ist das selbst zubereitete Hundefutter. Um dieses den Nährstoffbedürfnissen der Welpen anzupassen, empfiehlt es sich, einen Tierarzt zu konsultieren. Für das Hundefutter sollten ausschließlich hochwertige Zutaten verwendet werden.

Welpenfutter für Hündinnen

Laktierende und trächtige Hündinnen haben ebenfalls einen besonderen Nährstoffbedarf. Dieser ähnelt dem eines Welpen. Aus diesem Grunde kann mit ruhigem Gewissen ein Hundefutter verabreicht werden, das speziell für Welpen entwickelt ist. Hundefutter für Welpen großer oder Riesenrassen ist nicht geeignet. Es würde den Energie- und Kalziumbedarf einer laktierenden oder trächtigen Hündin nicht decken.