Stiftung Warentest: Hundefutter im Test

Juli 6, 2009 von  
Kategorisiert unter Futter im Test

900 Millionen Euro jährlich werden in Deutschland für Hundefutter ausgegeben. Grund genug für die Stiftung Warentest, im Frühjahr 2006 30 der gängigsten Produkte einer Prüfung zu unterziehen. Das Fazit: Nicht immer ist das Hundefutter wirklich ausgewogen – und: Manche Produkte sind für Welpen nicht nur ungeeignet, sondern sogar gefährlich!

Hundefutter im Test

Besondere Vorsicht ist bei der Fütterung von Welpen geboten

Industriell hergestelltes Trockenfutter in Form von Brocken, Ringen und Pellest wird immer beliebter. Gerade bei der Fütterung von Welpen sollte man aber bedenken, dass in manchen Produkten zuviel Kalzium enthalten ist, was genauso wie zuwenig Kalzium den Knochen schadet: Bekommen die Welpen zuwenig Kalzium, werden die Knochen schwach und brüchig, und die Beine können sich verbiegen. Kalzium ist nämlich der wichtigste Baustein für die Knochen. Bekommt ein Welpe aber zuviel von diesem Mineralstoff, kann der Knochenstoffwechsel ebenfalls gestört werden, was vor allem bei großwüchsigen Rassen zu Problemen führt. Die Knochen können dann ungleichmäßig wachsen und die Beine des Hundes krumm werden. Gerade bei Welpen ist deshalb auf eine ausgewogene Kalziumaufnahme zu achten. Als Faustregel für Trockenfutter gilt: 3 Gramm Kalzium pro 1000 Kalorien umsetzbarer Energie. Kritisch wird es, wenn 2 Gramm pro 1000 Kalorien unterschritten, oder 4,5 Gramm überschritten werden. Wichtig ist auch, dass das Kalzium im richtigen Verhältnis zum Phosphor steht, weil davon die Verwertbarkeit des Kalziums beeinflusst wird. Am besten ist ein Verhältnis von Kalzium zu Phosphor, das 1,3 bis 2 zu 1 beträgt.  Gibt man zu Alleinfutter noch zusätzliche Gaben von Mineralien, kann es leicht zu einer zu hohen Aufnahme von Kalzium kommen. Bekommt ein Hund dagegen hausgemachtes Futter, das nur wenig Kalzium enthält, muss das Futter entsprechend ergänzt werden, damit keine Mangelerscheinungen auftreten.

Das Problem bei manchen Produkten ist, dass viele der Hersteller oft aus Unkenntnis ihr Hundefutter als Alleinfutter anpreisen – und zwar für alle Hunde, egal welchen Alters. Wie im Test herauskam, sind nur 18 von 30 Produkten mit einem Hinweis versehen, dass dieses Futter nicht für Welpen geeignet ist. Bei 12 Produkten fehlte jeder Hinweis darauf und bei einem Hersteller wurde sogar ausdrücklich behauptet, dass sich dieses Alleinfutter für alle Altersklassen eignet – vom Welpen bis zum Senior!

Was die Tester außerdem bemängelten

Wegen ihrer unausgewogenen Zusammensetzung und/oder irreführender Deklaration erhielten 8 der getesteten Produkte ein „Mangelhaft“. Außer der für Welpen problematischen Überdosierung mit Kalzium wurde teilweise auch eine Unterversorgung mit Vitamin A festgestellt, sowie ein ungünstiges Verhältnis von Linolsäure zu alpha-Linolensäure. Zu den Sorten, die schlecht abschnitten, gehören Produkte von dm, Markus Mühle, Plus, Yarrah und Schlecker. Auch Frolic, Marengo und Aldi-Nord/Rufus kamen beim Test nicht gut weg. Es fehlte teilweise an den Mindestmengen von Vitamin E, Zink, Kupfer, Selen und Phosphor. Bei Purina One bemängelten die Tester, dass dieses Hundefutter genverändertes Sonja enthielt, ohne dass der Kunde darauf auf der Verpackung hingewiesen wurde.
Was die Belastung des Hundefutters mit Schadstoffen wie Blei, Kadmium oder Arsen anbelangt, so wurde keines der getesteten Produkte schlechter als mit „befriedigend“ bewertet. Das für Hunde gefährliche Schimmelpilzgift Aflatoxin konnte nicht nachgewiesen werden. Bei Purina Beneful fanden sich allerdings Spuren des Schimmelpilzgiftes Deoxynivalenol. Die Überprüfung auf schädliche Keime brachte hingegen bei keinem einzigen der untersuchten Produkte einen Befund.

Empfehlenswerte Alleinfutter

Als Nachfahre des Wolfes ist der Hund ein Mittelding zwischen einem Allesfresser und einem Fleischfresser. In der freien Natur frisst er seine Beute mit Haut und Haar, was seinen Organismus mit allen nötigen Nährstoffen versorgt. Alleinfutter für Hunde müssen eine ähnliche Zusammensetzung der Nahrung gewährleisten, da sich seine Verdauung und sein Fressverhalten nicht von dem des Wolfes unterscheiden.
Für alle Hunde gleicherweise geeignet sind die mit „sehr gut“ benoteten Produkte von Edeka/Domino und Rewe/ja!, sowie von Aldi. Fressnapf /Select Gold und Royal Canin sind noch etwas besser, dafür aber auch teurer und sind für ausgewachsene Hunde gedacht.

Tipps zur Hundfütterung

  • Auf Schnäppchen achten: Gerade im Internet, aber auch im Handel, wird Hundefutter oft zu Sonderpreisen angeboten. Wer online bestellt, hat den Vorteil, das Futter direkt ins Haus geliefert zu bekommen. So entfällt das lästige Tragen. Der Nachteil ist, dass man zum Liefertermin zu Hause sein muss.
  • Keine Schokolade füttern: Vor allem in größeren Mengen ist Schokolade schädlich für Hunde. Vor allem bei Welpen ist darauf zu achten, dass keine Mangelzustände auftreten und bei einer Ernährung mit menschlichen Speiseresten geeignete Mineralfutter zugefüttert werden.
  • Überdosierungen vermeiden: Wer Alleinfutter verwendet, sollte auf zusätzliche Vitamine und Mineralstoffpräparate verzichten, damit keine schädlichen Überdosierungen auftreten.
  • Nicht zu viel füttern: Bei einem normal bis wenig aktiven Hund ist es besser, wenn man bei der Futtermenge etwas unter den Empfehlungen des Herstellers bleibt.
  • Beim Futterwechsel behutsam vorgehen: Damit der Hund sich langsam an den neuen Geschmack gewöhnen kann, sollte man anfangs dem alten Futter etwas von dem neuen untermischen, und nicht gleich ganz auf das neue Futter umstellen.
  • Trockenfutter und Nassfutter: Man kann beides füttern, sollte aber darauf achten, dass Nassfutter oft einen sehr hohen Eiweißanteil hat, weshalb es nicht als Alleinfutter geeignet ist. Ein Nachteil des Feuchtfutters ist, dass es meistens in Büchsen verpackt ist, was die Abfallentsorgung erschwert. Viele Hunde mögen es allerdings lieber als Trockenfutter, das den Vorteil hat, dass es häufig billiger als Nassfutter ist. Auf Reisen ist das Füttern des Hundes mit Trockenfutter empfehlenswert, da man den Napf leichter säubern kann. Bei Trockenfutter muss übrigens darauf geachtet werden, dass der Hund viel frisches Wasser zu trinken kriegt.
    Experten empfehlen generell, den Hund mit allen Futtersorten bekannt zu machen. Das erleichtert eine Futterumstellung, wenn der Hund erkrankt und eine Diät einhalten muss.
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Kommentare

27 Antworten zu “Stiftung Warentest: Hundefutter im Test”
  1. Nadine sagt:

    Meine Hunde vertragen das Futter aus dem Aldi gar nicht.
    Sie geben 3 mal am Tag Kot ab und pupsen sehr viel davon!
    Von BOsch das Futter haben sie sehr gut vertragen aber trotzdem habe ich mich entschieden sie zu barfen.

    Mit freundlichem Gruß Nadine Becker

  2. Sabrina sagt:

    Habe es bei meiner Hündin jetzt auch mit dem Aldi Futter probiert – leider verträgt sie es nicht besonders gut, so dass ich jetzt wieder wechsele.
    Muss jedoch sagen dass meine vorherige Hündin das Futter super vertragen hat und auch extrem schönes Fell bekommen hat – ich denke also der Versuch lohnt sich auf jeden Fall.

    Schöne Grüße

    Sabrina

  3. Kay sagt:

    Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft wieder Hundefutter getestet. Die Hundetrockenfutter der Discounter schneiden dabei außerordentlich gut ab.

  4. Andresel sagt:

    Ein wirklich toller Test, in dem ein Hersteller und deren Discoutabnehmer mit von der Testgemeinschaft waren. Dabei stand der Hersteller schlechter da, als das des Discoutanbieters. Also das gleiche Produkt verschieden bewertet.
    Das beste Beispiel für einen verlogenen und von der Wirtschaft mit Geld simulierten Warentestes. Wer der Stiftung ( wie sie sich nennt) glaubt, ist wohl eher falsch beraten. Ich denke diese Institution hat im 21 Jahrhundert nichts mehr verloren. Die besten Meiniungen findet man im Internet in Foren und Communitys. In diesem Sinne, alles gute für eure Hunde.

  5. Floorii sagt:

    Da ich mich Hauptberuflich, sowie als Züchter mit Hundefutter auseinandersetzte, bin ich sehr über die Testergebnisse verwundert!!!
    Ich persöhnlich würde keines der Testsieger od.Discounterfutter füttern!!!
    Ich bin der Meinung, und habe die Erfahrung gemacht, das auch bei Tier/Hundefutter die Qualität dem Kaufpreis entspricht!!
    Mann sollte auch den reinen Fleischanteil im Verhältniss zum Getreideanteil beachten!!
    Leider reagieren immer mehr Hunde auf einen zu hohen Getreideanteil mit Allergien, Juckreiz,Blähungen und Durchfall ect.

    LG Föoorii

  6. goldmull sagt:

    bzgl der Ausgewogenheit und der Zusammensetzung des Futters vertraue uch Warentest. Nutzt allerdings alles nichts, wenn der Hund das Futter schlecht verträgt. Vor hundert Jahren haben Hunde vermutlich nur Tischabfälle und was sonst noch gerade für sie abfiel gefressen. Die meisten scheinen es ja überlebt zu haben. Ich glaube nicht, dass nur Futterhersteller die alleinseligmachende Rezeptur für Hundefutter haben. Meine Hündin ist jetzt 17 Monate und ich werde demnächst einfach mal verschiedene Futtersorten ausprobieren. Mal sehen wie das Fell dann wird und was sie verträgt. Im Moment bekommt Sie Junior Maxi von Gold Select, pupst und stinkt vor sich hin. Aber das Fell ist seidig und glänzend.
    LG Goldmull

  7. Kalea von Lissøya sagt:

    also, ich bin sehr zufrieden mit Trockenfutter ( gerne Frolic )und auch Nassfutter verschmäht Unsere 16 Wochen alte Hündin nicht ( nicht von allen Herstellern ). Doch ich glaue wie so oft im Leben ist eine Abwechslungsreiche Kost das Beste.
    Und Hundefutter ” selbstgemacht ” wie z.B. Reis mit Gemüse, gemischt mit Fisch und Fleisch ist wohl nicht nur das leckerste, sondern auch sehr Preisgünstig und man weiß genau was man da füttert.

  8. Bernd sagt:

    Hatte gute Erfahrungen gemacht seit mind. 15 Jahren mit Futter von Schecker, welches bei Stiftung Warentest mit mangelhaft abgeschnitten hat. Mein Hund frißt das seit neun Jahren und ist topfit. Werde mir jetzt aber was anderes suchen, weil es auch sehr teuer ist. Welches Seniorfutter ist zu empfehlen?

  9. Querulant sagt:

    Wer heute noch der Meinung ist,dass die Tests der Stiftung Warentest unabhängig
    sind, dem ist wohl nicht zu helfen.
    Trockenfutter, sei es nun für den Hund oder die Katze, ist alles andere als artgerechte Ernährung.In den letzten 50-60 Jahren ist das Durchschnitsalter der
    Hunde von 14-15 Jahren auf 10-11 Jahre gesunken!Mittlerweile sterben zwischen
    50-80% aller Hunde an Krebs!!!Trockenfutter gibt es so ca. seit 1957.Da kann mandoch wohl nicht mehr von keinem zusammenhang sprechen.
    Wer sich einmal mit der Deklaration der sich im Trockenfutter befindlichen Bestandteile auseinandergesetz hat, wird schnell feststellen,dass die Hunde zu lebenden Mülltonnen mutiert sind!!!
    Hunde sind zu 98% noch Wolf.Hunde und Wölfe können sich paaren und bekommen
    Welpen.Der Hund ist also,obwohl er seit mehr als 15000 Jahre mit dem Menschen zusammen lebt, immer noch ein Raubtier!Man muß sich nur einmal das Gebiss angucken.Er hat Reißzähne und welche zum zerbeißen,er hat keine zum kauen da er von Natur aus ein Schlinger ist.Das ganze Verdauungssystem ist auf den Verzehr roher Nahrung ausgelegt!!!Es gibt keinen Wolf auf der Welt der sich mit Trockenfutter ernähert.
    Unsere Hunde werden,nachdem wir unseren ersten auch durch Krebs verloren haben,nur noch geBARFt, und das nun seit mehr als 8 Jahre.Sie kennen keinen
    Tierazt und sind mttlerweile fast 10 und 5 Jahre alt.Wir haben auch früher aus Unwissenheit Trockenfutter gefüttert.Als unsere erste Hündin wegen des
    Trockenfutters erkrankte haben wir umgestellt und sie hat noch 5 Jahre gelebt,
    aber es war leider zu spät!
    In fast jedem Trockenfutter ist das Vitamin K3 enthalten,auch Menadion genannt,dient unter anderem zur Blutgerinnung.Es ist in der mennschlichen Nahrung seit über 20 Jahren verboten, weil es Todesfälle gegeben hat und es nachweislich krebsauslösend ist!!!

  10. Lumpisack sagt:

    Hallo,
    habe gerade diese Internetseite kennengelernt und auch den Kommentar von Querulant gelesen. Alle Ratschläge und Infos sind wirklich gut.
    Hinzufügen möchte ich daß es ein Hundefutter gibt, welches die ISO 21.000 Zertifizierung hat (Nahrungsmittel für Menschen). Das ist ein dänisches Futter http://www.hike.dk (seit 1978) und Leif der das herstellt kann zu Informationen und Ratschlägen (in beide Richtungen) persönich kontaktiert werden.
    Ich kenne Leistungshunde (Schlittenhunde) die 15-16 Jahre alt wurden mit diesem Futter, auch mein ältester ist nun 12 aber kerngesund. Bei 1-2 Hunden kann man gerne barfen, das wird bei mehreren jedoch zu teuer und zeitauwendig. Persönlich bekommen meine ca ½ Hike und ½ Barf, immer mit Hagenbutte für die Gelenke. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.
    Gruß, Lumpisack

  11. Christian sagt:

    Man sollte auch genau beleuchten was die Stiftung Warentest untersucht hat und nicht nur blind vertrauen, wurde das Rohprotein genauer das verdauliche Protein näher beleuchtet oder wurden nur die Analysewerte genommen?

    Man könnte chemisch gesehen, eine Schuhsohle mit Altöl versehen und würde dann auf ähnliche Analysewerte kommen.

    Und sind wir mal ehrlich, liest man die Zusammensetzungen von Hundefuttern aus dem Discounter wird einem schlecht bei den Inhaltsstoffen, Fleisch ist dort Mangelware oder es ist minderwertig.

  12. eichler, roswitha sagt:

    Meine fast 2jährige Tsi-Shuhündig frißt überhaupt kein Naßfutter, habe alle Sorten versucht. Etwas Trockenfutter (Benaful o,ä.) wird mit langen Zähnen – wenn es absolut nichts anderes gibt – gefressen. Frisch gekochtes (Rinderlunge, Herz etc.) wird recht gern genommen. Was mache ich falsch, denn sie hat sehr oft Blähungen (ärzliche Untersuchung – Kollik – ausgeschlossen). Liegt es am Futter??? Was kann man mir empfehlen?

  13. Hans sagt:

    Hallo roswitha,
    ich hab gerade folgende Seite gefunden: http://hundefutter-katzenfutter.net/hundefutter/allergie-futterintoleranz
    Das Futter scheint neu auf dem Markt zu sein und von hoher Qualität und soll wenig Zusatzstoffe haben. Vielleicht kannst Du das ja mal ausprobieren.
    Gruß,
    Hans

  14. Bobtail-Fan sagt:

    Hallo an alle Hundefreunde und -halter!
    Lange Jahre war ich auch der Meinung, meinen Hunden mit Fertignahrung (Trockenfutter) etwas Gutes zu tun. Leider verstarben sie (und nicht nur meine eigenen) viel zu früh an Krebs. Und woher der wohl kommen mag?
    Ich kann allen Skeptikern das Buch “Katzen würden Mäuse kaufen” – Schwarzbuch Tierfutter von Hans-Ulrich Grimm (erschienen bei Heyne) empfehlen. Da wird mit dem Mythos von gesunder Fertignahrung ordentlich aufgeräumt und ich denke, dass die Zahlen krebskranker Hunde aus den Tierpraxen eine deutliche Sprache sprechen.

    Good Luck allen Hundehaltern!

  15. Sabine sagt:

    Hallo zusammen,

    hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit futterhalle.de gemacht? Ist ein Online-Shop für Tierfutter mit einem scheinbar sehr grossen Sortiment.

    Gruß,
    Sabine

  16. Der Wolf sagt:

    Also ich habe 2x 23 kg Hütehund (1x Aussi 1x Border)zu hause und hatte vor ihnen schon mehrere, ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Mischung von allem am besten ist und zusätzlich gebe ich jeden Tag eine 1/2 Tablette Multivitamin+Mineral (die für Menschen – 100 Stück ca.3,-€ bei Aldi usw.)

    Also jeder bekommt ca.50% Trocken und ca.50% Nassfutter und das immer durcheinander also von verschiedenen Herstellern sowohl preiswert als auch etwas teurer. Somit vermeide ich eine möglicherweise Über oder Unterdosierung von einzelnen Stoffen.
    Vor allem Giftstoffe können sich so nicht kontinuierlich addieren.
    Und außerdem gibt es meinen Beiden eine abwechslungsreiche Ernährung (Geschmack)wer möchte schon jeden Tag Bohnensuppe essen.

    Die zugegebene Vitaminmenge muss auf das Hund-Körpergewicht umgerechnet, vor allem bei Welpen aufpassen.

  17. Anonymus sagt:

    Guten Tag! Habe 5 Hunde, die ich soweit als mögllich und weitaus mehr als üblich hundegerecht aufwachsen ließ; d.h. 4 davon sind seit der Geburt vor Ort. Es sind keine Leinenhunde, sehr groß (Mischling zw. Deutschem Schäferhund u. Ungarischem Hirtenhund). Grundnahrung (plus Rinderknochen ab und zu, Pansen, Ei …)war Trockenfutter mit Zusatz Haferflocken u. etwas Öl, eingemischt zur kalten Jahreszeit. Sie leben überwiegend draußen. Inzwischen sind sie 10 und 12 Jahre alt, waren immer gesund mit glänzendem Fell, wedelnder Rude …. Ich stieg um auf Aldi, das von Warentest ausgezeichnete Futter. Resultat nach einiger Zeit: stumpfes Fell – kein Glanz mehr (auffallend – Gegensatz zu vorher) und kleine Wunden, die nicht heilten. Das Futter wurde inzwischen gewechselt u. sie bekommen pro Tag eine Zinktablette (Zink+Histidin+Cystein von DM). Die Wunden heilen ab (kleine Stellen in Pfotennähe) und das Fell glänzt wieder. Das zu den Test-Ergebnissen auf die ich mich in der Zukunft nicht mehr verlassen werde.

    Testete einige Typen von Trockenfutter (nicht gerade die Billigsten!)und meine Beobachtung (der Grund, dass ich mich heute im Internet informieren wollte), dass scheinbar nicht die richtige Zink-Kombination in diesen vorhanden ist. Auf die Idee brachten mich genau diese Hunde, da sie im Garten seltsamerweise Erde aus der Zinkwanne fraßen. Ausgangspunkt – die kleinen Wunden, die beleckt wurden, heilten nicht ab – bei den verschiedenen Trockenfutter-Arten, die ich über längere Zeiten(!)ausprobierte.

  18. Tini sagt:

    Hallo zusammen,
    bis vor einem Jahr habe ich meinem Hund auch noch Futter vom Discounter gekauft. Das hat er aber überhaupt nicht mehr vertragen. Jetzt bekommt er das Futter von Boswelia, der Hammer. Das riecht beim Öffnen der Dose schon total lecker und mein Schatz hängt mir am Rockzipfel bis er das Futter endlich in seinem Napf hat. Die haben auch ganz ausgefallene Sorten, auf Ente fährt meiner total ab.
    Kann Boswelia also nur empfehlen.
    Grüße
    Eure Tini

  19. Herrmann sagt:

    Als Hundehalter und Züchter kann man keine allgemeingütige “Fütterungsanleitung” für alle Hunde in jedem Lebensabschnitt geben.
    Es stehen ja auch so Viele Alternativen zur Verfügung:
    - Trockenfutter ( Mit und ohne Flocken )
    - Gemischtes Futter (Aus der Dose mit Trockenflocken etc.)
    - Barfen ( Viel Aufwand, weil man sich mit den Ernährungsgewohnheiten des Hundes auseinandersetzen muss AUFWENDIGER)

    In der Regel kann man mit keiner dieser Lösungen die utlimtaive Fütterungslösung finden, es richtet sich IMMER nach den Ansprüchen des Hundes, und vor Allem des Halters.

    Ich persönlich halte seit 22 Jahre meine Rasse ( Irish Terrier ) und musste mich auch über die Ernährung informieren. 10000 Tipps von allen Seiten brachen auf mich ein.

    Um eins vorneweg zu sagen : Wenn ich mehr als einen Hund hätte, wäre BARFEN meine Erste Wahl :
    Positiv:
    - preisgünstig, wenn bewusst eingekauft
    - abwechslungsreich, da man sich mit der Ernährung des Canis auseinandersetzen muss/sollte
    - Geringere Ausscheidungen mit wenig Geruch !

    Negativ:
    - Naja, der Hund ist kein Mensch und bedarf oft komischer Sachen, zum satt werden ( Grüner Pansen ist nicht immer lecker !)

    Meine nächste Alternative wäre Trockenfutter.
    Positiv:
    - Wen man sich von den Marken außerhalb von Pedigree etc. wegen schlechter Erfahrungen entfernt hat und auch mal mit einem “richtigen Spezialisten” unterhalten hat, kann man auch die Inhaltsstoffe lesen und verstehen und sich dann beraten lassen.
    - Preis-/Leistung : Sehr gut..

    Negativ:
    - Oftmals echt komische Inhaltstoffe, welche nicht nachvollziehbar sind
    - Qualitätsempfinden sind “schwammig”

    Und als LETZTES:
    Nassfutter aus der Dose
    Oft höre ich, dass Hunde komisch riechen, gar stinken. Meistens liegt das am Futter, und sehr häufig am Dosenfutter. Warum ist das so?
    Essen Sie mal ab morgen früh nur “gekochtes Eiweiß” und das mindestens 2 Mal am Tag. Ich wette mit Ihnen : Sie werden auch komisch riechen..
    Das liegt an der Natur der der Verdauung. Gekochte ( in Dosen konservierte Nahrung ) ist schlechter verdaulich für den Organismus. Egal ob Hund oder Mensch )
    Mir fällt nichts Positives über Dosenfutter ein, außer, dass es billig ist und auch noch so schön Anwenderfreundlich.

    Und jetzt noch ein Tipp von mir:

    Wenn Sie ein Gefrierfach und 3 Minuten pro Tag frei haben, so steigen Sie auf Barfen um. Ihr Hund und die Tierartzrechnung werden es Ihnen danken. Von wo sie das tiefgefrorene Futter beziehen ist dabei unabhängig von meiner Empfehlung oben. Ein bisschen recherchieren ´für den Hund ist immer drin.

    Übrigens:
    Meine Doro ist fast 13 unt fit wie ein Welpe
    Du kannst sie unter Facebook begleiten: Doro vom Haseland ;-)

    CU

  20. Peter E. sagt:

    Mir wurde diese Seite von Google vorgeschlagen… Schlagwort war “Rinti”… Hier gabs darüber KEINE INFORMATION!!! Im Seitenquelltext ist aber zu finden:

    Rinti

    Bitte entfernen…

    Diese Seite hat mich 20 Minuten MEINER Zeit gekostet – um einfach nur festzustellen – DIESER BEGRIFF TAUCHT HIER ALS LEERER PLATZHALTER AUF!!!

    Im Text taucht dieser Begriff überhaupt nicht auf!!!

    Naja… wieder jemanden verarscht…

    Ich erwarte keine Antwort… Stelle mir aber die Frage wohin bringt euch das?

    pepperfish… Zu blöd??? Unerfahren??? Unfähig??? Suchmaschienenmanipulierent???

  21. kaha sagt:

    Hallo Herr E., danke für Ihre freundliche Nachricht. Sorry, dass Sie Zeit verschwendet haben. Ich habe das auf “nofollow” gesetzt, sodass Google das nicht mehr finden sollte.
    Wir werden entweder einen update zu R**** einstellen oder die Seiten komplett löschen.

  22. Carsten sagt:

    Für den Grillabend mit der Familie wird alles beim Dicounter gekauf, aber der Hund bekommt alles aus dem Gormet Laden. Royal…. usw ja ne is klar….
    Also unser Hund ist nun schon 15 Jahre alt und top fit und er bekommt das Futter von “JA” übrigens mit sehr gut bewertet….

  23. MIKI sagt:

    bei mir war es auch so hab die Seite über Google unter denn begriff “Rinti Hundefutter” gefunden!!!

    und es hat sich immer noch nichts geändert!!

  24. kaha sagt:

    Hallo MIKI,
    es gibt im Hundefutter Ratgeber einen Eintrag zum genannte Futter – erreichbar über den zweiten Menüpunkt. Dort finden Sie Informationen. Da Google diesen Artikel hier interessant findet und der Menüpunkt in der Seite vorkommt, findet man diese Seite eben auch, wenn man R…. Hundefutter eingibt. Darüber hinaus gibt es KEINE weiteren Einträge in Keywords oä.. Übrignes glaube ich, tragen alle Kommentare in denen das Wort vorkommt auch dazu bei, dass der Artikel entsprechend zugeordnet wird.
    beste Grüße!

  25. Martin sagt:

    also ich finde manche Kommentare ziemlich Niveaulos…ich sage nur “wir essen vom Discounter der Hund nicht, oder wie”. Das kann man überhaupt nicht vergleichen! Du gehtst auch zum DIscounter und suchst dir für DICH das passende aus! Das kann der Hund nicht! All diese “Billig” Futter Varianten Ja, Rewe etc. sind schädlich für den Hund! Und jeder der seinen Vierbeiner liebt sollte das unbedingt beherzigen! Lest euch die Inhaltsstoffe auf Nassfutter sowie Trockenfutter mal genau durch! Zu 90% bestehen diese nur aus Abfall!!!!! Vor kurzem erst wollte ich meiner kleinen ein Kauknochen kaufen da lass ich hinten was drin ist und da Stand ” Gummi vom Autoreifen” !!!! Genauso ist das beim Futter! Nur Abfallprodukte, oder warum glaubt Ihr ist das Futter so billig?????? Für gutes Essen gebt ihr ja auch mehr aus! Lasst euch dies mal echt durch den Kopf gehen! UNd schaut auch mal genauer hin nach welchen Kriterien ” Stiftung Warentest” geht!!!! Mein Hund bekommt Veritas, es ist zwar etwas teurer und ich verdiene auch nicht viel aber es ist Gesund, und enthällt alle Vitamine die Hund braucht! meine Hunde haben alle Länger gelebt sind nie Krank gewesen und Durchfall Blähungen gibt es auch nicht!

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