Hundekuchen und Hundekekse zur Zahnreinigung

Hunde sind Karnivoren und benötigen deshalb eine Ernährungsform, die überwiegend aus Fleisch besteht. In der freien Natur frisst der Wolf, der der Vorfahre des Hundes ist, seine Beutetiere mit Haut und Haar, wobei er seine Zähne einsetzen muss. Unsere Hunde dagegen bekommen häufig nur gekauftes Nassfutter vorgesetzt, bei dem die Tiere kaum noch etwas zu kauen haben. Darunter leidet unter Umständen die Gesundheit der Zähne, die nicht ausreichend gereinigt werden. Um belegten Zähnen vorzubeugen, kann man zum Beispiel Hundekuchen und Hundekekse im Handel kaufen und sie seinem Hund als Ergänzung zum Fertigfutter vorsetzen. Aber es ist auch ganz einfach, sie selber herzustellen. So hat man die Gewähr, dass die Hundekuchen nicht nur frisch sind, sondern auch frei von möglicherweise unverträglichen Zusatzstoffen. Die folgenden Rezepte zum Selberbacken können das Fertigfutter allerdings nur ergänzen bzw. für etwas Abwechslung sorgen. Zur Dauerfütterung sind diese Hundekuchen und Hundekekse dagegen nicht geeignet.

Rezept für einen Hundekuchen zur Zahnreinigung

Die Zutaten sind 150 Gramm Quark, 6 Esslöffel Milch (eventuell laktosefrei), 6 Esslöffel Öl (z. B. Sonnenblumenöl), 1 Eigelb und 200g Hundeflocken, gemahlen. Dazu kann man wahlweise noch Schinken, Speck, Käse, Honig oder andere Lebensmittel hinzufügen.
Für die Zubereitung des Hundekuchens mischt man alle Zutaten gründlich und formt sie zu kleinen Kugeln. Diese kommen dann auch ein Backblech und werden bei 200 Grad eine halbe Stunde lang gebacken.

Rezept für Hundekekse zur Zahnreinigung

Als Zutaten benötigt man je 150 Gramm Weizenvollkornmehl Type 1050 und Type 550. Ferner kommen 75 Gramm Weizenkeime, 40 Gramm fettarmes Milchpulver, 250 g Hühnerbrühe (Instant), je 3 Esslöffel Öl und Petersilie, sowie ein halber Teelöffel Salz in den Teig.
Zur Zubereitung: Die beiden Mehlsorten, die Weizenkeime, das Milchpulver und das Salz werden miteinander vermischt. In einer zweiten Schüssel verrührt man die Hühnerbrühe mit dem Öl und der Petersilie, und fügt die Brühe anschließend der Mehlmischung bei. Die ganze Masse muss nun so lange durchgeknetet werden, bis sie schön weich ist. Anschließend formt man aus dem Teig kleine Stücke, wendet sie in den Weizenkeimen und legt sie auf ein Backblech. Die Teigstücke drückt man ein bisschen flach und schiebt sie dann bei 200 Grad in den Backofen, wo sie rund 20 Minuten lang backen. Zum Aushärten lässt man die fertigen Hundekekse anschließend noch für ein paar Stunden im Ofen liegen.

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