Rezeptbeispiele und Tipps zum Selbermachen

September 16, 2009 von  
Kategorisiert unter Tipps zum Hundefutter selbermachen

Wer seinem Hund mal etwas anderes als Fertigfutter zu fressen geben möchte, kann ganz leicht selber eine gesunde und schmackhafte Nahrung zubereiten. Hier sind drei leckere Rezepte, die etwas Abwechslung in das tägliche Hundefutter bringen. Wer seinem Hund die Mahlzeiten selber zubereitet statt ihm Fertigfutter vorzusetzen, hat den Vorteil, dass er genau weiß, was sein Hundefutter enthält. Er kann sicher sein, dass keine schädlichen Farb- und Lockstoffe enthalten sind und auch keine künstlichen Konservierungsstoffe, die eventuell Unverträglichkeiten und Allergien auslösen können. Auch behält der Hundebesitzer die Kontrolle über die Qualität der verwendeten Nahrungsbestandteile, da er sie alle einzeln besorgt, und es sich dabei außerdem um Lebensmittel handelt, die auch für Menschen bekömmlich sind. Mit etwas Fantasie kann man im Prinzip aus den gleichen Zutaten sowohl eine Mahlzeit für sich selbst als auch ein Futter für den Hund zubereiten.

Rezeptbeispiele für Hunde unterschiedlicher Größe

Wer für seinen Hund selber kocht, sollte sich bemühen, das Futter so zu gestalten, dass es der Zusammensetzung eines Beutetieres möglichst ähnlich ist. Das bedeutet, dass keine Nährstoffe fehlen dürfen, die der Hund in freier Natur aufnehmen würde: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Rindfleisch und Lammfleisch dürfen roh gefüttert werden, wenn die Ware einwandfrei und auch für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Wild und Geflügel dagegen sollten besser gekocht werden.
Getreide muss unbedingt gekocht werden, weil die Hunde die nicht aufgeschlossenen Kohlenhydrate sonst nicht verdauen können. Bei Gemüse reicht es, es kurz anzudünsten.

Bei den folgenden Rezeptbeispielen handelt es sich jeweils um die Tagesration.

Hund mit 3 kg Körpergewicht (bei einem Gewicht von 2, 4, 5, 6 oder 8 kg bitte die Mengen mit 0,7; 1,2; 1,5; 1,7 oder 2,1 multiplizieren!):

  • 45 g Rindfleisch, 45 g Reis (mit Wasser kochen), 5 g Distelöl, 10 g Gemüse und Aptus Citro-Oska-Pulver wie auf der Packung angegeben.
  • Oder: 35 g Huhn, 10 g gekochtes Ei, 35 g Haferflocken (mit Wasser kochen), 10 g Distelöl und Aptus Citro-Oska-Pulver

Mittelgroßer Hund mit 15 kg (Bei 10, 12, 14, 16 oder 18 kg Gewicht die Mengen mit 0,74; 0,85; 0,95; 1,05 oder 1,15 multiplizieren)

  • 150 mageres Hühner- oder Rindfleisch, 130 g Haferflocken (mit der doppelten Wassermenge kochen), 15 g Distelöl und Aptus Citro-Oska-Pulver

Großer Hund mit 30 kg (bei einem Gewicht von 20, 25, 35 oder 40 kg die Mengen mit 0,74; 0,87; 1,12 oder 1,25 multiplizieren)

  • 240 g Hühner- oder mageres Rindfleisch, 230 g Haferflocken, 25 g Distelöl und Aptus Citro-Oska-Pulver

Sehr großer Hund mit 60 kg (bei einem Gewicht von 45, 50, 70 oder 80 kg die Mengen mit 0,8; 0,87; 1,12 oder 1,24 multiplizieren)

  • 380 g Hühner- oder Rindfleisch, 20 g Hühner- oder Rinderleber, 230 g gekochte Kartoffeln, 360 gekochte Haferflocken, 45 g Distelöl und Aptus Citro-Oska-Pulver.

Nicht als Alleinfutter geeignet, sondern als Ergänzungen zum Trockenfutter gedacht:

  • 450 g zerkleinertes Hühner- oder Rindfleisch zuerst mit 4 Teelöffeln Distelöl, 2 TL Torula-Hefeflocken und knapp 2 TL Aptus Calfosum vermischen und anschließend mit dem Trockenfutter, wobei auf 120 g Trockenfutter rund 50 g Fleischergänzung kommen.
  • 170 g Hüttenkäse zuerst mit 1 TL Torula-Hefeflocken, 2 TL Distelöl und ½ TL Aptus Calfosum vermischen und anschließend mit dem Trockenfutter. Die angegebene Menge für diese Futterergänzung ist für etwa 250 bis 300 g Trockenfutter ausreichend.
  • Bei beiden Rezepten darf Aptus Calfosum keinesfalls weggelassen werden, weil sonst das Verhältnis von Calcium zu Phosphor nicht optimal ist.
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Kommentare

Eine Antwort zu “Rezeptbeispiele und Tipps zum Selbermachen”
  1. Bine sagt:

    Warum um alles in der Welt werden die Rezeptvorschläge gekocht? Wenn es ein Highlight zum “guten” Fertigfutter sein soll, dann doch lieber roh! Da sind wenigstens noch alle Vitamine etc. enthalten, welche durch das kochen großteils vernichtet werden.
    Ich hab auch noch nie einen Wolf mit einer Gulaschkanone im Wald sein Schäfchen kochen sehen….;)