Tipps zur Hundefütterung


Der richtige Futtermix ist maßgeblich mitentscheidend für ein gesundes und langes Hundeleben. Auch der Vierbeiner braucht ein energie- und nährstoffreiches Fressen, dass schmeckt und von ihm gerne angenommen wird.

Der richtige Futternapf

Der Teller des Hundes ist sein Futternapf. Hier gibt es einiges zu beachten. Vom richtigen Napf sprechen Tierexperten wenn er beißfest, pflegeleicht und von einer schweren Ausführung ist. Vorteilhaft ist auch eine rutschhemmende Unterfläche. Sogenannte Futterständer sind vor allem bei großen Hunden ratsam, um dem Napf einen sicheren Halt zu geben. Vorsicht geboten ist bei Näpfen aus Kunststoff beziehungsweise diversen Metalllegierungen. Diese können beim Vierbeiner unangenehme Allergien auslösen.

Der Futterplatz

Wichtig ist auch, dass der Hund einen festen Fressplatz bekommt. Das heißt, der Napf sollte immer am gleichen Ort stehen. Ideal wäre ein Platz, wo der Hund nicht gestört wird und in Ruhe fressen kann, damit er das Hundefutter nicht herunterschlingen muss. Sind mehrere Hunde vorhanden, so muss jeder seinen eigenen Futter-Set haben. Ob eine gleichzeitige Fütterung stattfinden kann, hängt von der sozialen Verträglichkeit und der Gewöhnung ab. Es ist darauf zu achten, dass ein Hund dem anderen Hund nicht das Futter wegfrisst.

Die Futtermenge

Ein Hund sollte sich natürlich nicht überfressen. Maßvolle Mengen sind für das Wohlbefinden des Vierbeiners von großer Bedeutung. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel der Rasse, dem Alter, den Aktivitäten oder der Außentempatur. So benötigen beispielsweise auch alte und träge Hunde etwa zehn bis zwanzig Prozent weniger Futter als junge und aktive Tiere.

Die Futteraufnahme

Wird beobachtet, dass der Hund sein Futter nur langsam oder schlimmstenfalls gar nicht frisst, kann man davon ausgehen, dass es sich höchstwahrscheinlich nicht um das richtige Fressen handelt. Das Futter sollte von guter Qualität sein und darf keine Verdauungsstörungen oder gar Erbrechen verursachen. Ob es sich um das richtige Futter handelt, kann am Kot des Hundes festgestellt werden. Hat dieser eine normale Farbe sowie Konstistenz scheint alles in Ordnung zu sein. Ein zu häufiger Kotabsatz von drei Mal am Tag kann jedoch schon ernstes Anzeichen für eine Lebensmittelunverträglichkeit sein.

Die Temperatur des Hundefutters

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Temperatur des Futters. Raum- beziehungsweise Körpertemperatur geben dem Fressen nicht nur die beste Geschmacksnote, sondern wirkt sich auch besonders verdauungsfreundlich aus. Futter direkt aus dem Kühlschrank oder etwa Tiefgefrorenes Schaden den Schleimhäuten im Darm. Noch ein Tipp: Auch Trockenfutter lässt sich durch die Zugabe von etwas Pflanzen- oder Distelöl geschmacklich steigern.

Die Futterumstellung

Da der Hund kaum alleine sein Hundefutter bestimmen kann, liegt es in unserer Hand dies zu entscheiden. Bei der Fütterung über einen langen Zeitraum mit dem gleichen Hundefutter kann es bei einer abrupten Umstellung bei dem Hund zu Verdauungsproblemen kommen. Dabei liegt die Ursache nicht unbedingt an der Qualität des neuen Futters, sondern ist vor allem eine Sache der Gewöhnung. Wenn Sie eine Umstellung machen wollen, dann am besten langsam und über mindesten eine Woche. Mischen Sie dabei immer etwas vom neuen Futter dem alten Hundefutter unter.
Ein Hund gewöhnt sich problemlos an eine Standardkost, die er ohne Probleme verdauen kann. Die Frage der Abwechselung ist daher schwierig zu beantworten und muss im Einzelfall versucht und bewertet werden.

Die Fütterungszeiten

Im Vergleich zu einer Katze, die eine Snackesserin ist, die oft 10 bis 20 kleinere Portionen zu sich nehmen müssen, genügen dem Hund zwei Mahlzeiten am Tag. Dies wird eventuell durch die Fütterung von ein bis zwei kleineren Zwischenmahlzeiten oder Leckerlis als Belohnung ergänzt. Hartnäckig hält sich die Meinung, dass eine Fütterung der Hunde am Tag reichen würde. Diese These ist aber überholt und kann sogar zu Problemen führen, da sich der Magen des Hundes über Nacht übersauern kann und dies zu Erbrechen führen kann.
Der Zeitpunkt der Fütterungen sollte so gewählt werden, dass diese konstant eingehalten werden können, damit der Hund sich daran gewöhnen kann. Nach der Nahrungsaufnahme sollte dem Hund eine Ruhephase von 2 bis 3 Stunden eingeräumt werden.

Ein Fastentag

Sollte ein Hund Verdauungsprobleme aufweisen, kann ein Fastentag pro Woche ein effektives Heilmittel sein. Ratsam ist hier jedoch die Rücksprache mit einem Tierarzt. Auch eine Futterumstellung sollte nur langsam und niemals plötzlich erfolgen. Auch dies kann sich negativ auf die Verdauung des Tieres auswirken. Ratsam ist hier, das neue Futter über einen Zeitraum von etwa drei bis sieben Tagen mit dem Alten zu vermischen.

Gesunde Zähne

Gesunde Zähne sind auch für einen Hund äußerst wichtig. Um die Zahngesundheit dauerhaft zu erhalten emfpehlen Experten, das Tier immer wieder mit Kauartikeln zu beschäftigen. Besonders geeignet sind hier Knochen aus tierischen Nebenprodukten wie Büffelhautknochen oder Klauenhorn.

Hunde und Trinken

Zum täglichen Fressen gehört natürlich auch die Nahrungsaufnahme in flüssiger Form. Wasser sollte immer frisch und in ausreichenden Mengen vorhanden sein und dem Tier 24 Stunden zur Verfügung stehen. Gerade bei erhöhter Bewegung oder sommerlichen Temperaturen benötigt der Hund viel Wasser. Als Faustregel gilt: 50 Mililiter Wasser auf ein Kilogramm Körpergewicht.

Ob es einem Hund gut geht kann man oftmals auch am Gewicht des Tieres erkennen. Sowohl ein Gewichtsverlust als auch eine Zunahme können krankheitsbedingte Ursachen haben.