Wildsterne Hundefutter

Hunde und Zahnpflege


Gesunde Zähne sind für den Hund genauso wichtig wie für den Menschen und Voraussetzung für eine gewünschte Aufnahme der Nahrung. Hat der Hund Zahnschmerzen, dann wird selbst ansonsten mit Begeisterung gefressene Nahrung verweigert. Daher ist es unerlässlich, die Zähne regelmäßig zu kontrollieren und für eine ausreichende Zahnhygiene zu sorgen.

Zahnpflege im Welpenalter

Nachdem die Welpen zahnlos geboren werden, kann man innerhalb der ersten sechs Wochen nach der Geburt damit rechnen, dass die 28 Milchzähne zum Vorschein kommen. Diese werden dann bis zum sechsten Lebensmonat durch das zukünftig bleibende Gebiss ersetzt, welches aus 42 Zähnen besteht. Auch wenn der Hund die Zähne nicht mehr für die ursprünglich vorhergesehene Funktion, nämlich dem Zerreißen von Beutetieren, nutzen muss, so haben die Zähne dennoch immernoch wichtige Aufgaben. Sie werden heute in erster Linie dazu genutzt, um besonders harte Nahrung wie zum Beispiel Knochen „klein zu bekommen“. Auch beim Spielen werden die Zähne in Form des Festhaltens der „Beute“ genutzt. Es gibt übrigens auch Hunde, denen wenige Zähne fehlen können, der Nackthund hat gar ein sehr unvollständiges Gebiss, was die Aufnahme der Nahrung deutlich erschwert.

Die richtige Zahnpflege

Die Zahnpflege des Hundes sollte bereits im Welpenalter beginnen, damit der Hund sofort an die notwendige Prozedur gewöhnt wird und diese später als nicht zu unangenehm empfindet. Man kann diese Reinigung zum Beispiel mit Hundezahnpasta und ein Wattestäbchen durchführen. Ganz wichtig ist es, diese Reinigungsprozedur mit einem Spiel zu beenden, damit der Hund ein im Abschluss positives Erlebnis hat. Bei fortgeschrittenem Alter des Hundes kann das Wattestäbchen dann durch eine weiche Kinderzahnbürste oder eine spezielle Zahnbürste für Hunde ersetzt werden, wichtig ist nur die konsequente Fortführung der Pflege.

Hunderasse & Zahnpflege

Nicht alle Hunderassen sind gleichermaßen stark von Zahnstein betroffen, der sich bei mangelnder Zahnhygiene und Pflege bilden kann. Besonders betroffen sind die kleinen Hunderassen. Vor dem Zahnstein steht als Vorstufe das Ansammeln von Speiseresten in den Zahnzwischenräumen. In Zusammenhang von Ablagerung bestimmter Mineralien entsteht schließlich daraus der gefürchtete Plaque (Zahnbelag), der in einer weiteren Stufe zu der Bildung von Zahnstein führt. Dieser wiederum kann Entzündungen des Zahnfleisches führen, die sogar mit dem Ausfall von Zähnen enden können.

Hielt der Wolf durch Zerbeißen von Beuteteilen seine Zähne noch auf natürliche Art und Weise sauber, so braucht der Hunde heute Unterstützung von Seiten des Menschen, indem er spezielle Futtermittel erhält, die ebenfalls der Reinigung der Zähne dienen. Wichtig dabei ist, dass der Hund Spaß an der Zahnpflege-Nahrung hat, damit er diese gerne und regelmäßig benutzt. Es eigenen sich hierzu zum Beispiel gekochte Kalbsknochen, Pansen oder Büffelhautknochen, die man im Zoofachgeschäft oder beim Metzger erhalten kann.Man sollte diese besonderen Pflege-Nahrungsmittel allerdings nicht den Hunden geben, die bereits mit bestehenden Zahn- und Zahnfleischproblemen zu kämpfen haben, da dann eine zusätzliche Reizung durch das starke Kauen erfolgt.