Warum die Zahnpflege so wichtig ist
Im Gegensatz zum Hund konnte sein Vorfahr, der Wolf, seine Zähne auf natürliche Art und Weise sauber und gesund halten – nämlich durch das Zerbeißen seiner Beutetiere. Das heutige Hundefutter bringt es bei vielen Hunden mit sich, dass Zähne und Zahnfleisch zusätzliche Pflege benötigen. Das können spezielle Futtermittel sein oder auch Hundespielzeug, das der Zahnreinigung dient. Und auch eine Hundezahnbürste und Hundezahnpasta ist bei vielen Hunden unentbehrlich.
Warum die Zahnpflege so wichtig ist
Durch Karies, Plaque, Zahnstein und Parodontose werden Zähne und Zahnfleisch geschädigt. Im schlimmsten Fall verliert der Hund sogar die Zähne, was die spätere Nahrungsaufnahme sehr erschwert. Es kann auch zu schmerzhaften Entzündungen kommen, die nicht auf den Mundbereich beschränkt bleiben müssen, sondern im ganzen Körper Schädigungen hervorrufen können.
Wenn auch die Mehrzahl aller Hunde Zahnbelag entwickelt, so gibt es doch auch Hunde, die über viele Jahre ein völlig gesundes Gebiss und saubere Zähne haben. Bei solchen Tieren braucht man dann nicht mit dem Putzen der Zähne anzufangen. Bei den anderen hingegen, vor allem bei kleinen Hunderassen, die häufig unter Zahnstein leiden, empfiehlt sich eine regelmäßige Zahnpflege schon ab dem Welpenalter. Das hat den Vorteil, dass man Zahnerkrankungen so leichter vorbeugen kann und der Hund sich an die Pflege gewöhnt. Wenn junge Hunde in den ersten Lebensmonaten ihren Zahnwechsel bekommen, ist es hilfreich, diesen Prozess mit zusätzlichen Gaben von Kalzium zu unterstützen und den Tieren kleine Knabberknochen zu geben.
Wie sieht die richtige Zahnpflege aus?
Bei Welpen kann man mit einem Wattestäbchen beginnen, auf das man eine spezielle Hundezahnpasta schmiert. Die Zahnpflege sollte spielerisch gestaltet werden, damit der Hund die Zahnpflege als etwas Positives empfindet. Ist der Hund größer, wird das Wattestäbchen durch eine richtige Hundezahnbürste ersetzt, wobei man dieselbe Putztechnik anwendet wie bei sich selbst. Hilfreich sind auch kleine Fingerzahnbürsten, und manche Leute empfehlen bei nur geringen Zahnbelägen einen Baumwoll-Lappen und Schlämmkreide, um die Zähne des Hundes zu reinigen.
Der Gebisspflege dienen auch Kauhufe, die zahnreinigend wirken und auch für kleine Hunderassen geeignet sind, die mit großen Knochen Schwierigkeiten haben. Ansonsten sind dicke Gelenkenden und Röhrenknochen ein gutes Mittel zur Zahnpflege. Hat der Hund nur sehr wenig Zahnbelag, kann schon eine Möhre nach der Mahlzeit zur Zahnreinigung ausreichen. Vielen Hunden, die bisher mit Nassfutter gefüttert wurden, hilft auch die Umstellung auf Trockenfutter. Und nicht zuletzt gibt es in vielen Hundeshops extra zahnreinigendes Hundespielzeug zu kaufen wie Hanfseile oder knochenähnlich geformte Plastikspielzeuge.
Bei beschädigten oder abgebrochenen Zähnen sollte unbedingt der Tierarzt aufgesucht werden.


