Vitamine und Mineralstoffe für Hunde

Vitamin E für den Hund – Bedarf, Mangel, Überdosierung

Gemüse

Vitamin E – Bedarf des Hundes

Vitamin E ist ein essenzieller Nährstoff und ein wichtiges Antioxidans. Es befindet sich auf der Zellmembran und schützt die Zelle vor freien Radikalen und Sauerstoffradikalen, die durch Stoffwechselvorgänge entstehen bzw. aus der Umwelt aufgenommen werden. Diese freien Radikalen oder Sauerstoffradikalen können Krankheiten, möglicherweise auch Krebs, auslösen. Der Körper des Hundes benötigt Vitamin E für seine Stoffwechselvorgänge.

Vitamin E – Mangel und Überdosierung beim Hund

Während ein Überschuss an Vitamin E Leberdegenerationen auslöst, kann ein Mangel zu nachlassender Fruchtbarkeit, Wachstumsstörungen und Problemen mit dem Muskel, Drüsen- und Nervengewebe führen.

Vitamin E als Konservierungsmittel im Trockenfutter

Vitamin E wird heute häufig zur natürlichen Konservierung von Futtermitteln eingesetzt, da es die Fette vor der Zerstörung bzw. dem Ranzigwerden schützt. In dieser Funktion ist es auf jeden Fall den Konservierungsmitteln wie BHT (E321), BHA (E320), Etoxiquin vorzuziehen, die sich auf Futtermittelverpackungen häufig hinter den Bezeichnungen EG- Zusatzstoffe oder Antioxydantien verbergen. Diese Stoffe können verschiedene, zum Teil ernsthafte Symptome und Erkrankungen beim Hund auslösen. Im Zweifelsfalle ist immer ein Futter vorzuziehen, was mit Vitamin E konserviert wurde. Ganz ohne Konservierung kommt kein Trockenfutter aus, da die beigefügten Fette frühzeitig verderben würden.

Vitamin E – Quellen im Hundefutter

  • Weizenkeimlinge
  • Pflanzenöle
  • Nüsse
  • Gemüse wie (Soja-)Bohnen
  • Grünkohl
  • Schwarzwurzeln
  • Spargel
  • Eigelb
  • Milch
  • Fleisch, Fisch, Käse (jeweils in geringeren Mengen enthalten)

Lesen Sie mehr über die Vitamine im Futter:

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Vitamin B
Vitamin C
Vitamin D
Vitamin H
Vitamin K

 

Fotos auf der Seite “Vitamin E für den Hund”:

Gemüse von RitaEPixabay.com